Wien
 

Reiseführer - Wien

Wien, die Heimatstadt der Habsburger, war viele Jahrhunderte lang die Hauptstadt Europas und bildet somit ein Reiseziel, an dem das reiche Kulturerbe der Stadt im Vordergrund steht. Ein Erbe, das sich ebenso in der Kunst wie auch in der Architektur und Gastronomie ansiedelt.

Auf den Spuren der Habsburger

Willkommen im kaiserlichen Wien, der Stadt der Paläste und des Prunks, der Stadt der Habsburger, der österreichischen Herrscherfamilie. Die im 13. Jahrhundert errichtete und im 20. Jahrhundert fertiggestellte Hofburg zu Wien erlebte nicht nur die dynastischen Umbrüche mit sondern auch sämtliche architektonische Veränderungen. So sind hier die meisten der existierenden Strömungen wiederzufinden, darunter die Gotik, die Renaissance und der Barock. Die 18 Schlossflügel offenbaren Ihnen die gesamte Pracht dieser Familie. Besuchen Sie neben dem Sisi Museum und der Schatzkammer auch den schillernden Prunksaal der Bibliothek.
Während die Hofburg die Winterresidenz der Habsburger war, stellte Schloss Schönbrunn ihre Sommerresidenz dar. Dieses ehemalige Jagdschloss wurde im Laufe der Jahrhunderte zu einem echten Wiener Versailles umgestaltet. Seine Rokoko-Architektur, die Überfülle seiner Zimmer (1441 an der Zahl), der Garten und der Park machen es zu einem bedeutenden Wiener Erbe.

Der Geburtsort der schönen Künste in Europa

Wien bildete insbesondere im 19. Jahrhundert das künstlerische Labor Europas. Hier verweilten die größten kreativen Köpfe. Nur ein paar Meter von der Hofburg entfernt befindet sich das MuseumsQuartier, auch „MQ“ genannt, zu dem auch das Leopold Museum gehört. Hier werden viele Meisterwerke Schieles ausgestellt. Die Großartigkeit des Wiener Kunsterbes wird Ihnen spätestens im Kunsthistorischen Museum Wien bewusst. Neben seiner Architektur aus der Neorenaissance, die in der staunenswerten Fassade und der Treppe zum Ausdruck kommt, verfügt das Kunsthistorische Museum über eine besonders umfangreiche Kunstsammlung, in der alle Schulen und alle Epochen der Kunstgeschichte vertreten sind, von ägyptischen Büsten bis hin zum 18. Jahrhundert. Lassen Sie sich hier von Pieter Bruegel, Tizian, Velázquez und Arcimboldo durch die Räume leiten.
Im prächtigen Ausstellungsgebäude der Wiener Secession werden Sie mehr über die Jugendstil-Bewegung erfahren, die sich durch ganz Europa zog. Klimt war einer ihrer Hauptvertreter, dessen Beethovenfries ein typisches Beispiel für diese avantgardistische Strömung der Pflanzenformen und Träume ist.

Der Klang der Inneren Stadt

Wenn es um klassische Musik geht, denkt man sofort an Wien. Die Liste der Wiener Musiker bringt einen geradezu ins Träumen: Mozart, Beethoven, Brahms, Schubert, Mahler... Die Musik, die den Status eines Nationalschatzes genießt, bildet in den banalsten Wiener Gesprächen wie auch in den anspruchsvollsten Darbietungen der Wiener Staatsoper ein Thema. Dieses prestigeträchtige Gebäude sollten Sie in Wien auf jeden Fall besichtigen, genauso wie das Mozart- und das Beethovenhaus. Schlendern Sie auf der großen Ringstraße unter den barocken Arkaden entlang und gehen Sie die wenigen Stufen hinauf, um in die Eingangshalle mit der berühmten Treppe zu gelangen. An diesem Ort lassen sich jeden Abend unzählige Zuschauer vom Zauber der bemerkenswerten Akustik in den Bann reißen.

Am Schnittpunkt der Geschmäcke

Wien gewährt Ihnen mit einer Reihe von Spezialitäten und guten Adressen einen Einblick in die kulinarische Seite Mitteleuropas. Es wäre doch schade, die Schlemmerseite Wiens außer Acht zu lassen, welche insbesondere durch die Beisels verkörpert wird, die typischen Wiener Wirtshäuser. Auf der Speisekarte des Beisels Beim Czaak zum Beispiel finden Sie das Beste aus der Wiener Küche, und die Atmosphäre schwankt hier zwischen dem Bistro von nebenan und dem Bierlokal. Vom Wiener Schnitzel bis hin zum Tafelspitz serviert Ihnen Beim Czaak eine keineswegs leichte, dafür umso schmackhaftere Küche. Entdecken Sie in seinen Tellern und Bierkrügen das gesellige Wien, Lichtjahre entfernt vom Prestige der großen Cafés.

Gehen Sie jedoch nicht durch Wien, ohne einen der hervorragenden Milchkaffees im Demel – K.u.K Hofzuckerbäcker zu probieren. Setzen Sie sich an einen Tisch und bestellen Sie dazu ein Stück Dobostorte, die Spezialität des Hauses. Den Demel gibt es bereits seit 1786.
Jeder Stein von Wien scheint Ihnen eine jahrhundertealte Geschichte ins Ohr zu flüstern. Von den kaiserlichen Palästen bis hin zu den renommiertesten Kaffeehäusern konzentriert die Stadt eine außerordentlich große Anzahl von Sehenswürdigkeiten und Museen. Ob in ihren angesagten Clubs oder auf den Balkonen ihrer Staatsoper, die Stadt Mozarts und Sisis geht im Rhythmus der Zeit. Immerhin wurde hier der Walzer geboren...

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