Rio de Janeiro
 

Rio de Janeiro in 3 Tagen

Hier haben wir Vorschläge für den perfekten 3-Tages-Trip nach Rio de Janeiro für Sie zusammengestellt. Geschichte, Kultur, Unterhaltung, Restaurants - Sie verpassen nichts und müssen sich trotzdem nicht abhetzen.



▼ Zu den Aktivitäten

Lassen Sie den ersten Morgen Ihres Aufenthalts in Rio de Janeiro ruhig angehen. Tauchen Sie erstmal so richtig ins lateinamerikanische Flair ein, anstatt gleich zu den größten Ständen zu eilen. Dafür gibt es kaum einen besseren Ort als Praia Vermelha, den „roten Strand“ – ein Naturjuwel zwischen sattgrünen Hügeln, goldgelbem Sand und nahezu kristallklarem Wasser, das keine Wünsche offen lässt. Einfach ideal, um Ihren Aufenthalt in Rio de Janeiro einzuleiten. Die für die brasilianische Riesenstadt relativ kleine Praia de Vermelha liegt genau zwischen den zwei wohl berühmtesten Orten Rios: dem Zuckerhut und dem Strand von Copacabana.
Die brasilianische Lebensweise wird durch nichts so definiert wie Salz, heißen Sand und Rio Funk, der Musik aus den Favelas. Wenn Sie diese kennenlernen wollen, sind Sie in Copacabana genau richtig. Man kann es sich kaum vorstellen, aber bis zum 19. Jahrhundert war Copacabana nichts anderes als eine Ansammlung von Dünen. Heute tummeln sich auf den 4 Kilometern Länge futebol-Spieler, Surfer und fliegende Händler. Nach einer spannungsreichen Partie Beach Volleyball ist es Zeit für eine Pause in einem der Kioske, um frische Papayas zu verkosten.
Lassen Sie diesen an Vitamin D und Salz reichhaltigen Tag beim Zuckerhut ausklingen. Dieser wohl beeindruckendste Naturschauplatz des Landes kann mittels zweier Seilbahnen problemlos erklommen werden. Am Gipfel sin die Wolken zum Greifen nah und der Blick auf Ipanema, Copacabana und das Lichtermeer der Stadt ist einfach atemberaubend.

Tag 2 >

▼ Zu den Aktivitäten

Am zweiten Morgen Ihres Aufenthalts in Rio de Janeiro laden wir Sie, sich erneut in die Lüfte zu begeben – und zwar zu O Cristo Redentor oder „Christus, dem Erlöser“. Er ragt auf dem berühmten Hügel Corcovado Stadt als eines der sieben Weltwunder in den Himmel und ist mit einer Wanderung durch einen tiefen, üppigen Wald erreichbar. Das Wahrzeichen Brasiliens und damit des größten Landes von Südamerika offeriert einen sagenhaften Blick über Rio. Fast noch eindrucksvoller ist die Architektonik der Statue selbst, die vom französischen Bildhauer Paul Landowsky entworfen wurde.
Nach dem Abstieg ins Centro, der Innenstadt Rios, gilt es eines der symbolträchtigsten Viertel der brasilianischen Riesenstadt zu erkunden: Santa Teresa. Hier in der Fußgängerzone laden kleine Läden zum Stöbern ein und prachtvolle Häuserfassaden sowie malerische Grünflächen lassen das Hippie-Herz Rios aufleben. Dieses Viertel, auch das Montmartre Rios genannt, ist Treffpunkt der cariocanischen Bohème sowie alteingesessener Einheimischer, die gemütlich auf einer der zahlreichen Terrassen an ihrem Kaffee nippen. Zur Stärkung empfiehlt es sich hier, eine feijoada zu verkosten, das brasilianische Traditionsgericht aus schwarzen Bohnen. Danach ist es an der Zeit, das vibrierende Nachtleben von Rio de Janeiro zu entdecken.
Dafür gibt es wohl kaum ein geeigneteres Viertel als das unweit von Santa Teresa liegende Lapa. Santa Teresa mag der Inbegriff des romantischen Rios sein; Lapa wiederum zeichnet sich durch seine zahlreichen Diskotheken und Street-Art-Fassaden aus. Erkunden Sie das Rio Scenarium, einen der zahlreichen Tempel der „wunderbaren Stadt“. Dort können Sie inmitten von antiken Sammelstücken und Trödel zu Samba- und Bossa Nova-Klängen tanzen, um in die bunte und malerische Welt des lokalen Nachtlebens einzutauchen.

< Tag 1 Tag 3 >

▼ Zu den Aktivitäten

Während die Sonne über den Stränden Rios aufgeht, flanieren Sie bereits im ruhigen und noch verschlafenen Viertel Botafogo die Straßen entlang. Neben dem schicken und prunkvollen Ipanema zeichnen sich Botafogo und sein Strand durch ein familiäres Flair aus. Genießen Sie hier in voller Ruhe die morgendlichen Farben, die den Zuckerhut in neuem Licht erstrahlen lassen. Gönnen Sie sich ein ausgiebiges Frühstück mit frischen Früchten, Schinken und pão francês, kleinen „französischen Butterbrötchen“, die brasilianischer nicht sein könnten. Dann geht es erneut auf ins Zentrum und zwar zu den beiden historischen Bauwerken der Stadt: dem Kloster Saint-Benoît und der Kirche Candelária. Hinter der schlichten Barockfassade des Klosters versteckt sich ein prunkvoller Innenbereich aus Marmor und Holzelementen mit goldenen Verzierungen. Sie befinden sich hier in einem der ältesten Klöster des Landes, dessen Bau bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht, und das jüngst aufwändig renoviert wurde. Die Kirche Candelária ist von ebenso großer Bedeutung für die Cariocas. Diese halten den neoklassischen Bau, der zwischen dem 18. Und 19. Jahrhundert auf dem Fundament einer kleinen Kapelle errichtet wurde, äußerst hoch. Nicht nur die Fassade ist besonders prunkvoll gestaltet, sondern auch der Innenraum mit dem atemberaubenden Hauptschiff, das von Bronze- und Jugendstilelementen dominiert wird.
Nun neigt sich auch dieser Tag dem Ende zu. Machen Sie sich bei Einbruch der Dunkelheit auf zum gleichermaßen mythisch und schicken Strand von Ipanema, um dort einen der betörendsten Sonnenuntergänge zu erleben, den Sie je gesehen haben. Runden Sie diesen magischen Moment mit einer caïpirinha ab, die Sie in einer der zahlreichen Cocktailbars schlürfen. Wenn Sie noch genügend Energie haben, folgen Sie den Einheimischen ins Viertel Leblon. Im Restaurant Jobi mit seinem warmherzigen Ambiente und leicht antiquiertem Charme werden zahlreiche brasilianische Spezialitäten gereicht – so auch die brasilianischen empanadas. Das sind mit Fleisch gefüllte Teigtaschen, die an die spanischen Empanadas erinnern. Also dann: Bom apetite !
Es wäre gelogen, zu behaupten, dass man in Rio de Janeiro nicht früher oder später an einem der herrlichen Strände landet. Aber genauso falsch wäre es, die Anziehungskraft der Stadt nur auf letztere zu begrenzen. Ein Aufenthalt in Rio ist voller Höhepunkte. Man findet sie ganz oben auf den Hügeln, die die Stadt umschließen, und auch unten in den Straßen rund um Lapa, wo die Nächte nie enden wollen und Bossa Nova-Töne den Rhythmus vorgeben.

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